Promotion-Themen

MOONLIGHT BREAKFAST „Affection“ [Album]
VÖ: 17.05.19
Formate: Digital
Label: Echoism Records
Vertrieb: The Orchard

Moonlight Breakfast ist dieser urbane, roughe und eigenwillige Stilmix aus Dream Pop, Cosmic Disco, 80s und Neo-Soul, der dich die Nächte durchtanzen lässt.

Die Gründungsmitglieder Christie und Bazooka lernten sich in Bukarest kennen und leben mittlerweile in Wien. Sie, die außergewöhnliche Sängerin mit der markanten Stimme, und er, der Drummer, Multiinstrumentalist, Produzent und diplomierter Klarinettist, sind verheiratet und haben einen Sohn. Vervollständigt wurde die Band durch Adita - Keyboarder, Gitarrist und Bassist, ebenso wie Schauspieler und ein begnadeter Reiter.

„Affection“ ist das dritte Album von Moonlight Breakfast. Es ist persönlich, mutig, verführerisch, verträumt, kosmisch, Pop. Das Album spielt mit den Gefühlen und Sehnsüchten des Hörers, so ist der Song „Summer“ der Soundtrack für ein heißes Sommerabenteuer und „Affection“ treibt dich direkt in die Arme einer geliebten Person mit der du dann zu „You Got It (I Got You)" im Cabrio an den Strand fährst. Christies Bandbreite an Vocals auf diesem Album reicht von verletzlich über verspielt bis powerful, während Bazookas Synth-Hooks und ansteckende Beats die Songs antreiben.

Gerade einmal 5 Proben hatte die Band gemeinsam bevor ihr erstes Konzert folgte – und das als Opener für Jamiroquai vor 35.000 begeisterten Zuschauern am Schwarzen Meer. Dank ihrer mitreißenden Bühnenpräsenz überstanden sie ihre Feuertaufe mit Bravour und begeistern seitdem spielerisch leicht auf ihren weltweiten Konzerten. In Wien eröffneten sie für Hurts, für Macy Gray oder Daddy G. von Massive Attack. Das „Elle Magazin“ kürte sie in ihrer rumänischen Heimat zur „Best Band“ und in Sotchi / Russland, spielten sie bei der Abschlussgala der Olympischen Spiele 2014.

In 2017 spielten sie beim Reeperbahn Festival und 2018 eine Club Tour durch Deutschlands größte Städte. Auch in 2018 wurden Moonlight Breakfast zum South by Southwest Festival (SXSW) in Austin, Texas eingeladen spielten drei Showcases und waren eine Empfehlung Blogger ́s Guide to SXWX”...
   
Der Fokus der Band liegt schon immer auf den Live Auftritten. So begeistern sie bei ihren Konzerten nicht nur mit ihrer außergewöhnlichen Musik und Bühnenpräsenz, sondern perfektionieren diese mit spektakulären 3D Mapping Shows und optimierten visuelle Effekts. Ihre rund geformten Screens sind inzwischen ein Markenzeichen der Moonlight Breakfast Konzerte geworden.

Fast 5 Millionen Menschen schauten sich seitdem ihre Videos auf YouTube an und bei Spoitify sind es über 4 Millionen Streams von fast einer Million Hörern. Ihre Musik ist auch der Soundtrack vieler Marken geworden. In TV Kampagnen von Autohersteller wie Ford Europa, Kia Europa, Toyota USA bis hin zur Mode für GAP China oder Elle Magazin in Frankreich ist ihre Musik zu hören.
Nach den letzten zwei erfolgreichen Alben in den vergangenen Jahren, veröffentlichen sie nun im Mai ihr neues Album „Affection“.

Moonlight Breakfast Live:
10 Mai 2019: London (UK) – 229 Club
17 Mai Bucharest (Romania) - Expirat Club
23 Mai Vienna (Austria) – Porgy & Bess
24 Mai 2019: München (Germany) - Folks Club
27 Mai 2019: Berlin (Germany) - Frannz Club
28 Mai 2019: Hamburg (Germany) - Die Hebebuehne

Homepage: www.moonlightbreakfast.com
Instagram: https://www.instagram.com/moonlightbreakfastmb/
Facebook: https://www.facebook.com/moonlightbreakfast/
YouTube: https://www.youtube.com/user/MoonlightBreakfast
Twitter: https://twitter.com/Moonlightbreakf
Spotify: https://open.spotify.com/track/0iwVJU0l5jfEDHKswPFhKp

Foto Credits: Moonlight Breakfast

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SARAJANE „FUEL“ [Album]
VÖ: 17.05.19
Formate: Digital, CD, Vinyl
Label: McNificent Music
Vertrieb: Believe Digital/Soulfood

Als starke Frau wird man nicht geboren. Starke Frauen sind kleine Mädchen mit schwerem Gepäck. Mit Geschichten und dem Trotz, Dinge anders, nämlich besser machen zu wollen.
Zum Glück gehen einige von ihnen in die Forschung, Politik oder werden Popstar. So wie SaraJane.

Dieser Tage veröffentlicht die Britin SaraJane ihr zweites Album „FUEL“ und liefert den Soundtrack ab, der uns über eine Trennung und Kündigung gleichermaßen hinweghilft, sämtliche Gemeinheiten des Alltags vergessen lässt und dazu bringt, uns sofort im Fitnessstudio anmelden zu wollen oder einen Roadtrip zu machen.
Eine Sammlung von Ohrwürmern, Powersongs und Mantras, die auf einem Teppich von ausgetüftelten Beats daherkommen und motivieren.

SaraJane wächst auf dem platten Land nahe Wolfsburg in einer britisch-deutschen Patchwork-Familie als eines von 6 Kindern auf, besucht eine Waldorfschule. Alles in allem ist sie während der spießigen internetfreien 90er DAS Gesprächsthema Nr. 1 in einem kleinen Dorf. Zuflucht findet SaraJane zu Hause in ihrer kleinen Familien-Welt. Eine Oma mit Vorliebe für Erdbeer- Kaugummis, der britische Hang sich zu Festlichkeiten hübsch zu machen wie zum Pferderennen, die Liebe zu Tanz und Musik. Ja, vor allem Musik! Im Hause SaraJane wird der neueste R’n’B zelebriert: Lauryn Hill, Missy Elliott, TLC, India Arie grooven das „Außenseitersein“ weg.

Es ist dieses Anstubsen mit Hüftschwung, während man wild & peinlich zu Destiny’s Child’s „Bootylicious“ im Wohnzimmer tanzt, das SaraJane immer wieder aufs Neue Lebensfreude schenkt. Ein „Komm, ist doch vollkommen egal, was andere denken“. Nach mehreren tragischen Verlusten in der Familie, ist für SaraJane nach dem Abitur klar: Musik ist der Fels in der Brandung. Für sie. Für uns alle. Kurzerhand absolviert sie ein Musikstudium in Hamburg, etabliert sich schnell in der Szene, hat mit „In the Mix“ eine gefeierte Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem NDR, arrangiert Chöre für Michy Reincke, singt bei Ina Müller. Mission accomplished?

Wird bei Künstlern ja oft nach dem höheren Sinn ihres Schaffens gefragt, SaraJane hat einen. Mut machen. Beim Aufstehen und Krone richten helfen. Tränen wegwischen und auf die Schulter klopfen. Anfeuern zum Durchhalten. Mit ihrer zweiten Platte hat SaraJane ihre Mission erfolgreich vertont und ihr ein musikalisches Gesicht verliehen. Aufgenommen in den bekannten Hamburger Studios Boogie Park und Hafenklang, changiert SaraJane zwischen der Tanzbarkeit einer Beyoncé, der Power von Rihanna und Femininität einer Adele und liefert eine Gesangsdarbietung ab, die klar macht, welche großen Vorbilder sie gehört hat. Dabei ist SaraJane’s Gesang so erfrischend facettenreich, dass jeder Song bei höchster Qualität eine neue Seite der Vokalistin zum Vorschein bringt. Spätestens beim intimen „Guess who’s back in town“ zeigt sich, dass wir mit SaraJane eine ebenso selbstbewusste wie bisweilen tiefsinnig-nachdenkliche Künstlerin vor uns haben.

Wer mit einer klinisch-geschnörkelten Produktion rechnet, irrt gewaltig. „FUEL“ ist 2019. Auf den Punkt produziert und durchsetzungsstark. SaraJane hat auf der Suche nach dem richtigen Sound auch das ein oder andere unkonventionellere Mittel gewählt. Ob sie auf „On Top“ die Klavierspur kurzerhand mit dem Handy aufgenommen hat, der Beat bei „Diamonds & Pearls“ aus Fingerschnipsen besteht, ihr Schlagzeuger detailverliebt viele Drumsamples selbst designt hat oder verschiedene Stücke mit Band live eingespielt sind - das Album atmet und lädt zum Entdecken ein. Wenn man sich denn bei den starken Hooks überhaupt noch konzentrieren kann und nicht gerade begeistert mitsingt. Die Songs haben Hit-Appeal und sind vom internationalen Format. Letzteres sicherlich auch dadurch beeinflusst, dass SaraJane ihre Texte in ihrer Wahlheimat London geschrieben hat.

Mit ihrer starken Botschaft und dem sehr gutem Songwriting werden die Songs ihren Weg zum Hörer finden. Und spätestens wenn wir im Alltagsstress ein kleines Schulterklopfen nötig hätten und aus irgendeinem kleinen Radio SaraJane ertönt, die „Do It Again Now“ singt, können wir sagen: Wir brauchen mehr starke Frauen, die Popstar werden wollen.

Das Album „FUEL“ erscheint am 17.05.2019 auf McNificent Music / Believe Digital / Soulfood und wird deutschlandweit umfassend betourt und promotet.

sarajane Live:
11.05.19 Hafengeburtstag Feature in der Miu Show auf der NDR Bühne
23.08.19 Bucholz Empore Openair
09.11.19 SJ TOUR Bocholt, Alte Molkerei
11.11.19 SJ TOUR Buchholz, Empore
14.11.19 SJ TOUR Magdeburg, Feuerwache
20.11.19 ST TOUR Hamburg, Knust
23.11.19 SJ TOUR Schwerin, Speicher
04.12.19 Feature bei Inga Rumpf in Oldenburg
14.12.19 Feature bei Inga Rumpf in der Fabrik Hamburg

Web:
Facebook: www.facebook.com/sarajaneofficial
Instagram: www.instagram.com/officialinstajane
Youtube: https://bit.ly/2SCsGn7
Homepage: www.sarajane.eu

Foto Credits: Annemone Taake

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FETTES BROT
“Lovestory” (Album)

Artist: Fettes Brot
Album VÖ: 03.05.19
Formate: Digital, CD, Vinyl
Label: Fettes Brot Schallplatten
Vertrieb: Groove Attack

„11 Liebeslieder, keine Features, alles Singles“ (#Truth)

Vorsatz fürs neue Jahr: endlich mal wieder verlieben. In die Welt, das Leben, die Menschen. Zugegeben: man möchte sie, es und alle gut finden, aber es ist grad schwer. Mensch ärgert (sich). Einzelne und ganze Gesellschaften verlieren sich in der Dunkelheit. Freundschaften bröckeln und Herzen brechen. Fettes Brot haben ein Dutzend Liebeslieder geschrieben entlang solcher Spalten und Risse in unseren Welten von heute.
 
Dass uns die drei Auteure dabei nicht mit dem ausgestreckten Zeigefinger ins Auge stechen, sondern gnadenlos die super-optimierten Bodies durchkitzeln, macht sie zu unverzichtbaren Hofnarren in dieser digitalen Diktatur der Angeschalteten.

Episode 1: „Ich liebe mich“. Während tüchtige Seelenklempner ihre Wartezimmer mit den neuen Netz-Narzisten füllen, heilen Fettes Brot unsere echauffierten Egos mit ihren Superlachkräften. Man könnte auch „Musik zur Zeit“ dazu sagen. Soundwise dabei ein Sprung zurück nach vorn zu Jazz infected jeep beats und lässigen laidback rhymes à la Native Tongues, Digable Planets, oder dem verwandten 2018er Rap smash „Gold Purple Orange“ von Jean Gray & Quelle Chris. Und was sagt Shazam zum Intro?

Episode 2: „Wetterfrau“. More of that boombastic jazz style. Happysad poetry in motion. Wie Fettes Brot gebäck in the days auf ihrem mid90s Album classic „Aussen Top Hits - Innen Geschmack“. Woher man das Bläser- und Pianosample kennt? Gar nicht. Das haben sich die jungen Leute selbst ausgedacht - mit ihren top old band buddies Arne Diedrichson (Drums), Taco van Hettinga (Tasten & Bläser) und DJ exel. Pauly. Heutzutage klingt UK Rap Sensation Loyle Carner auch so. Hat da jemand „Revival“ gesagt/gedacht?

Episode 3: „Denxu?“ - ein Blade Runner-Synthesizer-Regen kühlt Rhymes über heiße Romanzen, die gekappt wurden, weil die Zeit oder die Umstände dagegen waren. Eine TekRap-Rakete, die so on fire ist, dass sie uns im Vorbeirauschen die Luft absaugt. Die drei Loverboys schmusen uns dabei gnadenlos sentimental die harten Herzen weich und machen sich zu unverzichtbaren Trostspendern in dieser totalen Sex-Safari der Tinder-Trophäen-Sammler.

Episode 4: „Robot Girl“. Ist das noch Science Fiction, oder längst Reality: während wir Paketdrohnen aus dem Himmel über unseren Balkonen klatschen, haben sich Siri und Alexa bereits in unsere Schlafzimmer gekabelt, um zu bleiben. Mittlerweile nehmen sie menschliche Züge an. Doc Renz, der Erzähler aus „Robot Girl“, hat sich hoffnungslos in so eine künstlich-emotionale Intelligenz verliebt und heult verzückt in ihre Platine. (Browsertip: „Surf‘s Up“ von den Beach Boys und „Forbidden Colours“ von Sylvian/Sakamoto.)

Episode 5: „Deine Mama“. Gerade gar keine midlife crisis verspürt König Boris im Drama um Jana und ihre Mama. Kaum geht Opa Cabana nämlich mal wieder aus, becirct ihn eine blutjunge Sirene, deren Reize er zur Kenntnis nimmt - rein wissenschaftlich natürlich - nur um sich Sekundenbruchteile später in das ebenfalls anwesende Vorgängermodell zu verlieben ...

Episode 6: „Geile Biester“. Fun + Fuck = Funk. Und Björn Beton kann rechnen. In seinem 1983er P.Funk throwdown eskalieren atomic dogs mit copy cats und zünden das Dach vom Streichelzoo an. Lumpi macht wau, Miezi miau. (Browsen sie: Zapp. Oder Maurice & die Familie Summen, die hier mit in the mix sind.)

Episode 7: „iKEA“. Da steckt womöglich die beste Punchline der Platte drin: „Ich nenn dich Ikea, weil es mich wahnsinnig macht, dich aufzubauen“. Was für ein Abschiedsbrief an eine bessere Hälfte, die sich als Fehlbuchung herausstellte. Big tune! Hätte König Boris beinahe an Drake verkauft. Fettes Brot said NO.

Episode 8: „Du driftest nach rechts“. Ein Torch Song über eine Liebe, die keine Chance hat, weil: Krieg und Frieden sind zu verschieden. Eine pumpende Disco Ballade zu der wir tanzen können bis die Tränen trocken sind. Funky wie Parcels oder Phoenix, biestig wie die 3 Boys aus Brooklyn.

Episode 9: „Opa + Opa“. Ein Gospel aus der Kirche der Unterschiedlichkeit. Die Geschichte von 2 Menschen, die Liebe fanden, lebten und behielten; eine Liebe, die schon im Alten Testament geschrieben steht, in Griechenland und Rom besungen wurde, und mancherorts doch immer noch nicht normal ist.

Episode 10: „Klapse“. Von einem, der eine kennt, die eine Zeit für sich bleiben wollte. Unter ärztlicher Aufsicht. Und der auf sie wartet. Real love. Das wird ein schöner Tag, wenn sein Baby wiederkommt. Er plant schon mal die Feier. Lamoryanz liegt ihm nicht.

Episode 11: „Zwei Freunde und Du“. Ein Blooz über 3 Landeier aus einer kleinen, weit entfernten Welt und doch von ganz nah dran. Mit Internetanschluß, aber ohne Regionalbahnhof. Old school rap aus dem größten Baumschulgebiet bei Hamburg. Beinahe biografisch.

11x Storytelling Rap Marke Fettes Brot.
Dropping clever rhymes with love.
From 1993 - till infinity.

Die drei Nase-Weisen können sowas: welche einheimische Rapgruppe sonst trug Protestsongs über Homophobie und Frauenfeindlichkeit („Schwule Mädchen“) in die Top Ten? Mißbilligte unseren Mangel an Mitgefühl anläßlich von Meldungen über Massenflucht und Mordanschläge („An Tagen wie diesen“)? Thematisierte die fatale Überdosierung von Kuscheldrogen („Lass die Finger vom e, Manuela“)? Ließ alle Sexpuppen tanzen zu einem Rave Bouncer über eine neue, medial forcierte Impotenz („Bettina, zieh dir bitte etwas an“)? Und schrieb die größte Ode an die Zerrissenheit mit ihrem immergrünen „Jein“?

Jetzt, 2019, mit ihrem 9. Studio-Album LOVESTORY und einem Lachhilfe-Buch beim Rowohlt Verlag (basierend auf ihrer wöchentlichen Radiosprechstunde WAS WOLLEN WISSEN) im Rollkoffer, glitschen sie endlich zurück in die Kampfzone. Fettes Brot, so rief neulich eine informierte Unke, müssen jetzt die Welt retten!

FETTES BROT 2019
Buch, Musik & Weltretten

- Album: LOVESTORY (FBS/Groove Attack) 05.04.19
- Tour: LOVESTORY (fettesbrot-tickets.de) Okt / Nov 2019
- Buch: WAS WOLLEN WISSEN (Rowohlt) 19.02.19
- WWW: Die Sprechstunde zum Buch (fettesbrot-tickets.de) März 2019
- Radiosprechstunde: WAS WOLLEN WISSEN (N-JOY + Bremen 4) Dienstags 22h
- Häuserkampf: VIVA LA BERNIE (facebook.com/BERNSTORFF117)

Web:
Website: www.fettesbrot.de  
Facebook: www.facebook.com/fettesbrot  
Instagram: www.instagram.com/fettesbrotband/  
Twitter: https://twitter.com/fettesbrot  
YouTube: www.youtube.com/user/FettesBrotGmbH  
Spotify: https://spoti.fi/2QBYLcx

Foto Credits: Jens Herrndorff

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FJARILL
„Midsommar“ [Album]
VÖ: 03.05.19
Formate: Digital, CD
Label: Butter & Fly Records
Vertrieb: Indigo

Wer Fjarill und ihrer Musik begegnet, wird wie an einem seidenen Faden an einen wundersamen Ort gezogen. Alles wird in ihren Liedern zum Klingen und Schwingen gebracht. Tiefe und Traurigkeit. Suche und Hoffnung. Geheimnisse und Versponnenes. Witz und Weltoffenheit. Überschwang und Liebe. Eine äußerst zeitgemäße Musik. Gerade weil sie aus der Zeit gefallen scheint. Musik zum Durchatmen. Um sich langsam und fein mit der Welt zu verbinden. Die schwedische Pianistin und Sängerin Aino Löwenmark und die südafrikanische Violinistin Hanmari Spiegel trafen sich 2004 in Hamburg, um fortan die Menschen mit ihrem ganz eigenen Sound zwischen Folk, Pop, Jazz und Klassik zu beglücken. Zwei kraftvoll leuchtende und zart driftende Stimmen, die mit verschiedenen Sprachen – auf Englisch, Deutsch, Schwedisch und Afrikaans – eine universelle Wärme erzeugen. Eine poetische Grenzüberschreitung.

Wenn mit „Midsommar“ das nun mehr achte Album von Fjarill erscheint, zeigt das die stete Magie, mit der dieses herzgewinnende Singer-Songwriter-Duo sein Publikum einzunehmen versteht. Denn der künstlerische Erfolg der beiden Musikerinnen ist ein im besten Sinne nachhaltiger: Jahr um Jahr und Konzert für Konzert erspielen und ersingen sich Aino und Hanmari eine wachsende Gemeinde an Fans. Sei es in Clubs oder in Kirchen, vor der schwedischen Königin Silvia oder vor Kindern in südafrikanischen Townships, sei es inmitten von Passanten eines Hamburger Einkaufszentrums oder bald in der Elbphilharmonie, dem neuen Wahrzeichen ihrer Wahlheimat – mit ihrer empathischen und euphorisierenden Musik berührt Fjarill Seele um Seele.
Auf „Midsommar“ reist Aino tief hinein in das Wesen ihrer schwedischen Heimat. Gemeinsam mit Hanmari lässt sie uns hinter die Bullerbü-Fassade schauen und entführt uns in spannungsgeladene Geschichten, die den komplexen Charakter des Landes hörbar machen. Das Album besteht aus Eigenkompositionen, aus vertonten Gedichten des Literaturnobelpreisträgers Pär Lagerkvist und aus schwedischen Volksliedern, die Fjarill mit ruhiger Intensität neu arrangiert hat.

„Diese alten Lieder haben eine mystische Qualität. Als Nicht-Schwedin hat es mich überrascht, dass die Stücke nicht ausschließlich hüpfend und fröhlich sind“, sagt Hanmari. Häufig spiegelt sich in den seit Jahrhunderten überlieferten Texten die Sehnsucht nach einem besseren Leben. In dem Lied „Kristallen“ etwa erscheint diese Wunschvorstellung in Gestalt einer schönen Frau. Und Fjarill haucht der traditionellen Lyrik mit flirrendem Geigenspiel, reduziertem Piano und transparentem Gesang neuen Geist ein.
 
Das Album erzählt von der Dramatik der Mittsommerzeit, wie Aino sie seit ihrer Kindheit wahrnimmt. Von den Erwartungen, die in der klaren Luft liegen. Und von dem besonderen Licht in Dalarna, im Herzen Schwedens. „Die Sonne geht erst eine halbe Stunde vor Mitternacht unter. Aber es ist immer noch nicht ganz dunkel. Diese helle blaue Dämmerung setzt irgendetwas in mir frei. Nachts gehe ich spazieren im Wald, es duftet nach Moos und Wildblumen. Und in den Tälern sammelt sich der Nebel.“ Eine Atmosphäre, aus der Geschöpfe aufsteigen, wie sie bereits Ainos Großmutter kannte – nicht nur zarte Feen und vorwitzige Trolle, sondern auch Gestalten, die unsere innersten Ängste anfachen. „Es existiert der Sage nach zum Beispiel eine Waldnymphe mit einem schwarzen Loch im Rücken, die die Männer ins Verderben führt“, sagt Aino.

Dass die neuen Lieder im eigenen Walden Studio entstanden sind, im satten Grün am Hamburger Stadtrand mit mächtigen Bäumen zum Greifen nah, erscheint auf einmal nicht mehr als Zufall, sondern unabdingbar. Unterm hohen Holzdach haben die Lieder Raum zum Atmen. „Unsere Musik entsteht auf einer intuitiven Ebene. Wir analysieren kaum, sondern greifen vielmehr die Melodien der jeweils anderen auf“, erklärt Hanmari, die auf „Midsommar“ erstmals auch mit der E-Gitarre Akzente setzt.

Das wechselseitige Vertrauen mündet bei Fjarill in eine Energie, die sich unmittelbar auf den Hörer überträgt. Mit dieser Dynamik arbeiten die Musikerinnen auch, wenn sie im Walden Studio zu ihren Singer- Songwriter-Workshops laden und dabei Stimme, Atmung sowie Achtsamkeit üben. „Wir improvisieren viel. Uns ist es wichtig, dass es in der Musik nicht sofort ein Richtig oder Falsch gibt. Es geht darum, nicht so fest zu sein, sondern in Bewegung“, sagt Aino. Eine Leichtigkeit und Leidenschaft, die das Wirken der beiden Frauen prägt.

Aino und Hanmari sind so starke Künstlerpersönlichkeiten, da sie all ihre Erfahrungen in ihre Lieder einbringen. Sie sind Freundinnen, Mütter, Liebende und Lebende, die uns mit ihren Songs daran erinnern, unsere Tage nicht einfach vorbeiziehen zu lassen. Besonders eindringlich zum Ausdruck kommt das in der melancholisch schwebenden Nummer „Lite efter du är död då ska liljor blomma“ nach einem Gedicht von Pär Lagerkvist. „Ein Mann wagt einer Frau erst seine Liebe zu gestehen, als diese beerdigt wird“, erläutert Aino die tragische Geschichte, die zugleich ein Auftrag an uns ist, nicht bloß abzuwarten, sondern zu handeln.

Beschwingter verdichtet sich diese pragmatische Philosophie in dem sachte tanzenden Titelstück „Midsommar“. Der Brauch des Blumenbindens zur Mittsommernacht gerät da zum Sinnbild, die gesamte Vielfalt unseres Lebens zu einem großen Ganzen zu flechten. „Allein durch Ideen entsteht kein Kranz“, sagt Hanmari, „sondern erst durch das tatsächliche Tun.“ Ein Glück, dass Hanmari und Aino derart aktiv sind. Und dass Fjarill uns an ihrem Schaffen teilhaben lässt.

Live:
28.04.19 Hamburg, Elbphilharmonie (Ausverkauft)
02.05.19 Stockholm (SE), Plugged Music
03.05.19 Falun (SE), Klub Koppar
04.05.19 Ravensburg, Zehntscheuer
16.05.19 Bernau, Siebenklang Festival
19.05.19 Glonn, Gut Sonnenhausen
25.05.19 Dresden, Dreikönigskirche
02.06.19 Weimar, Köstritzer Spiegelzelt
09.06.19 Hitzacker, Alte Sargtischlerei
20.06.19 Hamburg, Fabrik "Fjarills Midsommar-Fest"
23.06.19 Reinstorf, One World Ostheide
27.06.19 Coburg, Leise am Markt
28.06.19 Weißenstadt am See, Kurzentrum
30.06.19 Leipheim, Zehntstadel
06.07.19 Naumburg, Neun Naumburger Nächte
27.07.19 Nürnberg, Bardentreffen
11.08.19 Gagnef (SE), Gagnefs Kyrka
24.08.19 Walluf, Walufer Sommer
09.11.19 Eiterfeld, Burg Fürsteneck
30.11.19 Wormstorf, Anbau
13.12.19 Dresden, Dreikönigskirche
21.12.19 Klanxbüll, Der Charlottenhof
22.12.19 Kiel, Kulturforum

Web:
Website: www.fjarill.de
Facebook: www.facebook.com/fjarillmusic
Instagram: www.instagram.com/fjarill_official
Youtube: www.youtube.com/fjarillmusic

Foto Credits: Anne de Wolff

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PÆNDA „Evolution II“ [Album]
VÖ: 26.04.19
Formate: Digital, CD
Label: Wohnzimmer Records
Vertrieb: Universal

Die oberste Prämisse ist Grenzenlosigkeit. Wenn PÆNDA in ihrem Heimstudio an Sounds bastelt, werden Genre-Schubladen und stilistische Einpferchungen mit Freude und Leidenschaft über den Haufen geworfen. Ihr Stil vermischt sich aus Elektronik, Hip-Hop, Pop und Techno, ohne ins Klischeehaft-Prätentiöse abzurutschen. 2016 ruft die gebürtige Steirerin das Projekt ins Leben und experimentiert akribisch und fokussiert an ihrem ganz eigenen Sound. PÆNDA baut Brücken zwischen dem Underground und der Mainstream-Welt. In bekannten Singles wie „Waves“ oder „Good Girl“ scheut sie nicht davor zurück, eine sanfte Form von Avantgarde mit der Leichtfüßigkeit von Pop zu kreuzen. Eben Pop mit Anspruch und Inhalt, der bewusst nicht zu verkopft ausfällt. „Mein Gradmesser ist meine Schwester. Wenn sie eine Minute nach Vorspielen eines Songs die Hookline nicht nachsingt oder summt, dann weiß ich, dass der Song nicht stark genug ist.“

Starke Songs hat sie auf ihrem neuen Album „Evolution II“ zuhauf. In den insgesamt zehn Kapiteln präsentiert sie sich eingängiger und breitenwirksamer. Sie hat die Furcht vor der kompositorischen Geradlinigkeit endgültig zurückgelassen und entfaltet sich als das, was sie wirklich ist – eine zeitgeistige Pop-Künstlerin mit dem richtigen Gespür für feinsinnige Melodien, sanften Gesang und einem Händchen für nachvollziehbare Soundstrukturen. PÆNDA weiß, was sie will und sie weiß, diese Wünsche in ihre eigenen, selbst geschriebenen und produzierten Songs umzusetzen. Die Themenpalette ist durchtränkt von Statements wie Selbstbestimmung, Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen und Selbstvertrauen. Songs wie „Like a Domino”, “So Loud” oder “Everything I’m Not” animieren dazu, sich nicht von der Gesellschaft und selbsternannten Ratgebern ins Abseits drängen zu lassen, gleichzeitig bleibt jedoch genügend Raum für Verletzlichkeit bestehen.

„Ich habe mich oft genug von meinem Weg abbringen oder mich verunsichern lassen. Wichtige Menschen in meinem Umkreis haben mich aber immer dabei unterstützt, ich selbst zu sein und das auch in der Musik auszudrücken. Es war hart zu lernen, bei sich zu bleiben und auf sich selbst zu vertrauen, aber es war nun endgültig Zeit dafür.“ Im programmatischen Album-Opener „I Like The Way You Hate Me“ streckt sie all den argumentationsschwachen Kritikern und Internet-Kriegern den metaphorischen Mittelfinger entgegen, „Love Myself“ ist eine ohrwurmträchtige Ode an die Selbstliebe und das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. „Ich habe einige Zeit lang viel zu viel mit mir machen lassen, aber daraus sehr viel gelernt. Ich habe mich aus diesen Situationen befreit und weiß, was ich will und was mir wichtig ist.“
   
Mit der Ballade „Limits“ vertritt PÆNDA Österreich beim diesjährigen Eurovision Song Contest im Mai in Tel Aviv. Darin beschreibt die Protagonistin, wie sie in ihrem Arbeitseifer und der Leidenschaft für Musik über sämtliche Grenzen geht, bis hin zur völligen Erschöpfung. „Zu wissen, wann ich eine Pause brauche war ein Prozess, den ich erst erlernen musste. Es war ein langer Weg, bis ich meine persönlichen Grenzen wirklich kannte und wusste, wann das Limit erreicht ist.“ Der Song spiegelt ihre humane Verletzlichkeit wider, vermittelt aber genauso die Message, an sich zu glauben, auf sich zu hören und seinen Weg selbst zu finden. So, wie es PÆNDA in ihrer Musik macht. Ohne Kompromisse, aber mit viel Gefühl.

Homepage: https://www.paendaofficial.com/
Instagram: https://www.instagram.com/paendamusic/ 
Facebook: https://www.facebook.com/paendamusic/ 
Twitter: https://twitter.com/paendamusic
Youtube: https://www.youtube.com/paendamusic

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EMMA BUNTON
„My Happy Place“ [Album]
VÖ: 12.04.19
Formate: Digital, CD
Label: BMG
Vertrieb: Warner/ADA

EMMA BUNTON meldet sich mit einem brandneuen Album zurück! Auf dem am 12.04. erscheinenden „My Happy Place“ veröffentlicht das Spice Girl ihr erstes Material seit zwölf Jahren! Mit „My Happy Place“ kündigt Emma Bunton heute ihr ungeduldig erwartetes Album an, das am 12. April via BMG erscheint. „My Happy Place“ beinhaltet zehn brandneue Stücke, die in den letzten zwei Jahren aufgenommen und von der britischen Hitschmiede Metrophonic produziert wurden.

Am 27. Februar erscheint mit „Baby Please Don`t Stop“ bereits die erste Single, die Emma gemeinsam mit Paul Barry und Patrick Mascall geschrieben hat. Alle echten Spice-Fans dürfen sich mit dem 60s- beeinflussten Poptrack auf einen echten Klassiker freuen.

Zusätzlich finden sich auf dem Album noch einige handverlesene Kollaborationen: Robbie Williams ist auf dem neu eingespielten Remake des Spice Girls-Megahits „2 Become 1“ zu hören, Will Young unterstützt Emma Bunton auf „I Only Want To Be With You“, Josh Kumra gibt sich die Ehre auf „Come Away With Me“ und auf „You`re All I Need To Get By“ hat die Sängerin Unterstützung von ihrem Lebenspartner Jade Jones bekommen. Mit „Baby Please Don`t Stop“ und „Too Many Teardrops“ finden sich zwei brandneue Tracks, die Emma Bunton mit komponierte. „Der Albumtitel `My Happy Place` entstand ganz natürlich“, so Emma. „Ich fühle mich dort am wohlsten, wo ich von meiner Familie und meinen Freunden umgeben bin. Wo ich Musik hören kann und gleichzeitig im Studio bin. All das spiegelt sich auf diesem Album wider. Als ich im Studio gearbeitet habe, sind meine Kids zwischendurch vorbei gekommen, ein paar Freunde haben Hallo gesagt und auch meine Mutter hat sich jeden Song immer und immer wieder angehört. Im Studio zu sein macht mich einfach wahnsinnig happy. Je älter man wird, desto bewusster lebt man; die Prioritäten verändern sich. Heute ist meine Familie das Wichtigste in meinem Leben. Dieses Album ist für mich das Sahnehäubchen auf der Torte – ich bin glücklich, dass ich immer noch Songs schreiben, aufnehmen und live singen darf. Das ist für mich wie Magie.“

Als Mitglied der Spice Girls hat Emma Bunton mehr als 85 Millionen Tonträger verkauft. Bis heute sind die Spice Girls die erfolgreichste weibliche Popband aller Zeiten. Und auch als Solokünstlerin blickt die Britin auf insgesamt sieben Top 10-Hits in den britischen Charts sowie zwei Top 10-Alben zurück.

Web:
Facebook: www.facebook.com/EmmaBuntonOfficial/
Instagram: www.instagram.com/emmaleebunton/
Youtube: https://emma.lnk.to/youtubeWE
Twitter: https://twitter.com/emmabunton
Homepage: http://officialemmabunton.com

Foto Credits: BMG

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BLINKER “Blicke” (EP)

Artist: Blinker
Album VÖ: 05.04.19
Formate: Digital
Label: Jive Germany
Vertrieb: Sony Music

Info:
Man sollte sich trauen, den Mund aufzumachen. Sollte Fragen stellen, kritisch sein und wach. Das tut er in all seiner erzählerischen Verdichtung definitiv – man darf vorstellen: BLINKER. Er tut, was seinen eigenen Puls zum Wallen bringt, statt sich irgendwem stillschweigend anzubiedern.

Der Musiker hat riskiert und hängt da jetzt ziemlich tief drin, wie er selbst sagt. Gut so, denn das bedeutet auch ein Batzen an überzeugender Echtheit. BLINKER, der meint es ernst. Genau das lässt sich auf seiner kommenden EP BLICKE nachhören. Seine Mitmenschen und sich selbst beobachtend, will er uns darauf mit seinem organischen Indie-Pop-Sound sagen: „Überlegt, was euch wirklich glücklich macht!“ Und spricht da auch von sich.

BLINKER nämlich hat sich rausgeschält aus dem, was ihn hätte zum Juristen machen sollen. Das Studium gegen die Musik eingetauscht, weil er nicht anderen, sondern sich selbst gefallen wollte.

Konservativ? Gutbürgerlich? Heuchelei des Glücks, obwohl man doch alles nur weglächelt? Nein danke! „Fang an zu kehren, es ist noch Platz unter dem Teppich. Wenn man’s nicht sehen kann, dann ist es auch nicht dreckig“, singt BLINKER in LUFT metaphorisch und fast etwas sarkastisch über diesen Fake-Zustand, aus dem er geradewegs zu kommen scheint.

Der 25-Jährige aus Mannheim ist kein Schäfchen, nicht mainstream, hat keinen Bock auf Statussymbole. Denn: „Was bringt die Rolex, wenn man keine guten Zeiten hat?“, fragt er im Song „Broke“. Seine gute Zeit, das glaubt man sofort, die beginnt jetzt. Dabei wusste er eigentlich immer schon, dass er genau das machen will.

Nur war da zu viel Gegenwind. In seiner Familie wird man irgendwas „Anständiges“, kein Künstler. BLINKER spielte lieber Schlagzeug und E-Gitarre. Er schrieb Songs, hatte Bands und ist nun seit diesem Jahr solo bei Jive Germany unter Vertrag. Da klatscht die Familie dann auch schon mal, sagt der Musiker, doch Erfolge mit Urkunde sind für ihn nicht die wahrhaftigen.

BLINKER, der Mensch gewordene Köder. Er leuchtet hell, lockt mit rebellierenden Songs Feind und Freund an. Und jeder kann sich davon was rauspicken, denn seine Texte reinigen jede Seele, die offen dafür ist. Er spricht aus, was uns alle umgibt und sich doch niemand traut zu sagen.

Mental Health, Selbstfindung, das elendig starre System – von alldem erzählt er mit seiner sehr markanten Stimmfarbe, die so gar nicht typisch Pop ist, sich aber mit den eingängigen Melodien bricht. Fast schon minimalistisch produziert, mit puren Instrumentals und nur wenig elektronischem Unterbau, sind da Indie-Gitarren und ein treibendes Schlagzeug zu seinen punkigen Texte.

Es sind keine großen Politsongs und doch sind sie irgendwie politisch. Das fängt im Kleinsten an. In Details sieht man ja oft die großen Dinge. „Wenn das Färben der Fingernägel als Mann schon ein Akt der Rebellion ist, dann haben wir noch einen langen Weg zu gehen“, sagt BLINKER ernüchtert. Wie die Mischung in seiner Musik, die Komplexes ins Simpelste runterbricht. Derbe und doch poetisch. Nicht 100 Prozent autobiografisch, aber ihm doch schon sehr nah, wie er sagt.

Er ist zugänglich, ohne plump zu wirken. Ganz ohne Codes – weil ihn Exklusivität abturnt – singt er über zwischenmenschliche Beziehungen, die so oft toxisch sind. Und tröstet mit Traurigem, was absurd klingt, doch er sagt: „Im Traurigen steckt das Lustige. Und umgekehrt.“

Der ewige Gegenwind ist auch Wind“, sagt er. Manchmal scheint es, als könne er sich seinen Mut selbst noch nicht ganz glauben. Aber er ist da, zu hören auf der EP BLICKE.

Festival Termine
12.04.19 Osnabrück | Popsalon Festival
24.05.19 Koblenz | Lahneck Live
30.05.19 Bielefeld | Leinewebermarkt
01.06.19 Darmstadt | Schloßgrabenfest
05.06.19 Regensburg | Campusfest Regensburg
20.06.19 Augsburg | Modular Festival
02.08.19 Beerfelden | Sound Of The Forest
08.08.19 Manheim | Sommerbühne
09.08.19 Melle-Neuenkirchen | Rink Festival
10.08.19 Metelen | Kinkerlitzchen

WEB
Facebook: www.facebook.com/blinkermusik/
Instagram: www.instagram.com/blinkermusik/
YouTube: https://bit.ly/2Bir1Hy
Spotify: https://spoti.fi/2Gcx5Y4

Foto Credits: Valentin Ammon

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ALLI NEUMANN “Monster” (EP)

Artist: Alli Neumann
EP VÖ: 29.03.19
Formate: Digital
Label: Jive Germany
Vertrieb: Sony Music


Info:
Mit Monstern, Biestern und Dämonen spielen, statt gegen sie anzukämpfen: Nach der EP „Hohes Fieber“ und ihrem Schauspieldebüt in Kim Franks Spielfilm „Wach“ überrascht Pop-Hoffnung Alli Neumann auf ihrer zweiten EP mit einem Sprungspagat zwischen Schwere und Charme, Scharfsinn und Spaß. Und das Ganze auch noch auf Deutsch.
 
Im Titeltrack „Monster“ slidet Alli Neumann nach einem epischen Old-Hollywood-Intro erstmal auffallend “exaltiert und populär” in die Tonspur – und das ist kein Zufall. Produzent Franz Plasa stand schon für Falcos “Mutter, der Mann mit dem Koks ist da” im Studio. Die Achtziger spürt man im Vibe, aber thematisch erzählt Monster von einem modernen Dilemma: Dass in einer neoliberalen Ellenbogengesellschaft meist leider der am weitesten kommt, der (oder die!) das Monster spielt, statt es zu fürchten. Das klingt allerdings niemals verkopft oder akademisch, wie deutsche Popmusik leider oft daherkommt, sondern immer charmant-süffisant und von einer Koketterie begleitet, die einfach nicht too much wird, egal wie kritisch man hinhört. Denn Monster sein macht halt manchmal auch Spaß. “Hatte ich nicht gesagt es tut mir Leid, aber das Monster ist da, a-ha-ha” und grinsende Neumann-Bonmots wie: “Könn’ wir bitte wieder spielen? Ich lass dich auch nicht verlieren” machen klar: Die Attitüde ist #sorrynotsorry. Und was willst du machen? Böse sein gilt nicht. Denn Allis Monster spielt in einem Arcade Game. Und der Controller gehört ihr.
 
Auch „Die Schöne und das Biest“ (mit Betonung auf dem und) beginnt filmisch, wie ein Themesong zur Alli-Show, bis er auf funky Basslines eiskalt mit dem ausgelutschten Madonna-Whore-Klischee bricht, das Frauen so oft als eindimensionale Figuren zeichnet. Gut so. Denn warum nicht ein bisschen Nuance? Alli ist die Schöne UND das Biest. Keine Kategorien, lieber fluide, flexibel, gerne auch flirty. Und vor allem humorvoll: Die Botschaft wirkt doppelt, weil sie statt von Kampfesstimmung von gelösten Jungle-Moods und Kolibri-Querflöten begleitet wird (Flötist übrigens ist Domingo Patricio, der mit Künstlern wie Paco de Lucia spielt). Ein Song voller Richtungswechsel (“Es geht schon wieder besser, Babe”), der trotzdem immer unbeirrt nach vorne treibt (“Nur nicht mit dir”).
 
Durch die gesamte Monster-EP knacken Klischees auf wie Coladosen, aber trotzdem wedelt niemand mit dem Zeigefinger, sondern höchstens mit den Hüften. Das macht am meisten Spaß, wenn Alli Neumanns Texte althergebrachte Perspektiven torpedieren, wie in „Maybe Baby“, in dem der Objektifizierungsspieß kurzerhand umgedreht und plötzlich der besungene Mann zum Schönling, zur Muse wird. So besingt man sonst eigentlich nur Frauen. Zeilen wie: “Mein Maybe Baby, Zeit für dich, dich wieder anzuziehen, mein Maybe Baby, du wirst mich nie verstehen” machen Schluss mit dem Male Gaze und dem Narrativ, dass Singlefrauen unglücklich sein müssten. Vielmehr setzen sie oft schlichtweg Prioritäten. Ein Antizitat auf Rio Reiser, der für Neumanns Musik vor allem in ihrer Jugend stilprägend war, bringt den Blues auf den Punkt: “Denn ich / bin für immer und mich”.
 
Klassische Perspektiven verdrehen sich auch in „Was ist denn los“, einer Untreueballade, über deren aufheulenden Nancy Sinatra-Gitarren bald klar wird: Wer hier mit dem Nachbarn fremdgeht ist sie, nicht er – und das ohne große Reue. “Mein Schatz, was soll denn jetzt der Hass?” ist vielleicht auch die einzig passende Reaktion auf die olle Kamelle, nach drei Jahren Beziehung hätte man einander eh nichts mehr zu sagen.

Aber auch die Schwere des Lebens und die Dämonen, die uns schmerzlich heimsuchen, werden auf Monster verhandelt: „Orchideen“ handelt von der Hilflosigkeit die man spürt, wenn man den Zugang zu einem geliebten Menschen, der psychisch krank ist, zu verlieren scheint. Und von der Akzeptanz, nur da sein, aber nicht helfen zu können, die Dämonen des anderen zu bekämpfen: “Orchideen sterben / doch erwachen zum Leben / du kannst nichts tun / außer zwischenzeitlich ruhen”.
 
Ob Dämonen, Biester oder Schönheiten: Alli Neumanns „Monster“ beleuchtet die Wesen, deren Existenz wir nicht immer gerne zugeben mit Humor, genreübergreifender Tanzbarkeit und, was auf Deutsch wirklich nicht einfach ist, Leichtigkeit. Endlich wieder deutsche Popmusik, die uns was zutraut und mit der man trotzdem in den Sonnenuntergang rasen will. Ready or not - Power Attack.

LIVE
04. / 05.05.19 Köln C/O POP
31.05.19 Kaltenberg PULS OPEN AIR
01.06.19 Berlin PEACE X PEACE
05.07.19 Chemnitz KOSMONAUT
01.08.19 Diepholz APPLETREE GARDEN
02.08.19 Elend ROCKEN AM BROCKEN
03.08.19 Neukirchen SKANDALOS FESTIVAL
17.08.19 Bonn GREEN JUICE FESTIVAL
07.09.19 Berlin LOLLAPALOOZA

ALLI NEUMANN
Herz ist Trumpf Tour 2019

28.11.19 Leipzig, Naumanns
29.11.19 Münster, Gleis 22
30.11.19 Frankfurt, Brotfabrik
01.12.19 München, Milla
05.12.19 Köln, Heilos 37
06.12.19 Berlin, Berghain Kantine

Web:
Facebook: https://www.facebook.com/alli.alli.alli.alli.alli.alli.alli/
Instagram: https://www.instagram.com/alli.alli.alli.alli/
Homepage: https://www.allineumann.com
YouTube: https://bit.ly/2XTuA1B

Foto Credits: Clara Nebeling

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PUDER “Session Tapes 3 – Geschichten vom Ende der Welt” (Mini Album)
Artist: Puder
Album VÖ: 15.03.19
Formate: Stream & Download
Label: Pussy Empire
Vertrieb: Finetunes

Puder
„Session Tapes 3“ – „Geschichten vom Ende der Welt“
(VÖ: 15. März 2019 als Stream, Download sowie Buch + Downloadcard)

Warum gehen Menschen auf Konzerte? Um die Energie zu spüren. Das Fragile. Das Unberechenbare. Die Menschen wollen das Leben in all seiner unmittelbaren Schönheit, Wucht und Merkwürdigkeit ganz nah an sich heran lassen. Genau dieses Gefühl vermittelt Catharina Boutari aka Puder in ihrer Reihe „die Session Tapes“.

Knallwach, intim, berührend. Bereits zum dritten Mal hat die hoch charismatische Hamburger Popkünstlerin nicht nur Musikerinnen und Musiker, sondern auch Publikum ins Studio geladen, um live neue Songs aufzunehmen. So entstanden fünf „Geschichten vom Ende der Welt“, die ein zartes Brodeln entfachen. Ein Spiel aus Dynamik und Rückzug, aus Songwriter-Sound, Blues, Rock, Chanson und Jazz.

Die Produktion atmet die Präsenz ihrer Gäste. „Das Publikum beruhigt mich. Ich singe nicht in eine sterile Leere hinein, sondern direkt für die Anwesenden“, sagt Catharina Boutari. Ihre Stimme haucht, wispert, betört, ruft, proklamiert. Der Gesang ist Leitfaden durch diese wunderschönen Lieder, die sich nicht in Wohlbefinden suhlen, sondern ihre Energie aus unserer spannungsgeladenen Gegenwart ziehen.

Zehn Tage gibt sich die Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin Zeit, um ihre „Geschichten vom Ende der Welt“ zu schreiben, zu komponieren und zu proben. Ein popmusikalisches Experiment. Roh und so was von da.

Von Anfang an dabei im Rekorder Studio auf St. Pauli: Tom Gatza, Sparringspartner und Komplize, der an Piano, Keyboard und Gitarre feinsinnig strahlende Melodien einbringt. Produzent Gregor Hennig (Rhonda, die Sterne) kommt am dritten Tag hinzu, um die Lieder mit Effekten aufzuladen – erzeugt etwa durch die Harpiye, ein von Instrumentenbauer Frank Piesek gefertigter Klangerzeuger mit drei Harfensaiten als Basis. Im weiteren Verlauf komplettieren Schlagzeuger Max Schneider, Backgroundsängerin Hanna Jaeger sowie Doro Offermann und Tim Rodig an Saxofon und Klarinette die Band.

Roman Schaible (Fünf Sterne, Samy Deluxe) hat diesen höchst kreativen Film mit der Kamera begleitet und zu einer 14- minütigen Kurzdokumentation verdichtet. Zudem zeugt ein 46-seitiges Buch von Boutaris künstlerischem Abenteuer. Ein beglückender Besuch in der Herzkammer der Musik, der sämtliche Sinne herausfordert.

Die Songs

„Buddy“: Ein fiebriges, free-jazziges Stück. Und eine irrwitzige Spoken-Word-Performance, in der Puder uns mitten hinein führt in ein positiv flirrendes Straßenhappening, in ein optimistisches Endzeitspektakel. Niemand weiß, was los ist. Und alle machen mit. Auch das Publikum im Studio. Als ausrastende Menge. Ein Song, in dem die Luft brennt.

„Haus im Wald“: Ein dunkel schunkelnder Folk-Walzer, der die Versunkenheit eines Bon Iver mit der Tragik einer Billie Holiday verquickt. Sehnsüchte nach der einsamen Blockhütte im Wald verbinden sich mit Weissagungen Grimm'scher Märchen. Ein Gutenachtlied, das einen nicht schlafen lässt – mit betörend tiefem Gesang, changierend zwischen Englisch und Deutsch, und mit irritierenden Sounds, die auch schon einmal von einem Küchensieb stammen können.

„Still Be Here“: Von einem, der auszieht, die Welt zu entdecken. Und von dem anderen, der zuhause bleibt als Anker. Zwei Zustände. Staunen und Straucheln des Umtriebigen besingt Puder mit lebensprallem Druck. Und das daheimgebliebene Ich schickt voller Wärme die Botschaft hinaus: „I'll still be here“. Ein Liebeslied, das die Freiheit feiert.

„Big Man“: Der Bluesrocker der „Session Tapes 3“. Puder dreht das Volumen rau auf, um als wütende Rachegöttin die herrschsüchtigen Männer auf unserem Globus anzuprangern. Rock 'n' Roll kennt kein Pardon. Und die Sängerin nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie singt: „Big liar, big face, big ass“. Eine satt groovende Abrechnung.

„Nackt“ (Single-Release: 1. März 2019 als Stream & Download): Dem aufgepeitschten Treiben unserer Tage setzt dieses Popchanson das universell Menschliche entgegen. „Und wenn wir lieben, sind wir nackt“, singt Puder. Sachte flüsternd beruhigt sie jene, die nur noch lautstark platte Parolen rufen können. Und wenn Drummer Max Schneider seinen Rhythmus mit einem Handfeger spielt, zeigt sich überdeutlich: Es muss nicht ständig knallen.

Die Künstlerin

„Ich baue Welten“, sagt Catharina Boutari über ihr vielfach beschäftigtes Dasein. Sie ist Songschreiberin, Sängerin, Gitarristin, und Opernregisseurin. Sie betreibt mit Pussy Empire Recordings ihr eigenes Plattenlabel und arbeitet als Moderatorin. Sie lädt Theaterinszenierungen mit Musik auf und schreibt für die Plattform Bonedo musikalische Fachartikel. Sie ist kritischer Geist, funkensprühendes Wesen und beherzte Macherin.

Diverse Identitäten mit selbstverständlichem Verve in sich zu vereinen, hat Catharina Boutari als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter gelernt. Ihre Poperweckung erlebte sie als typischer Außenseiterteenie im oberbergischen Gummersbach. Mitgeschleppt zur Probe einer Band versuchte sie sich als Sängerin, schrie all das jugendlich Verunsicherte hinaus und wusste seitdem: Das ist es.
 
Fortan bewegte sie sich stets in Bands. Sie schrieb Songs und Texte, verfeinerte Gesang, Gitarren- und Klavierspiel. Sie lernte die Musikbranche mit all ihren Chancen und Tücken kennen. Catharina Boutari machte deutschsprachigen Hardrock mit Babylon 27, Indiepop mit Uh Baby Uh und smarte Coverversionen mit The Stewardesses.

Wieder und wieder bereichert sie das popkulturelle Gefüge der Stadt mit ihren Ideen und Projekten. Mit den Fiesen Diven, einem Verbund von Popkünstlerinnen, veranstaltete sie eigensinnige Konzertereignisse inklusive Haareschneiden und Unterwäscheweitwurf. Und mit Pussy Empire Recordings nahm sie die Labelarbeit 2001 selbst in die Hand, um sich und andere eigenständig zu vermarkten.

Künstlerisch hat sich Catharina Boutari unter dem Namen Puder zunehmend zur Solokünstlerin entwickelt. Als Teamplayerin durch und durch befeuert sie ihren kreativen Prozess jedoch nach wie vor am liebsten, indem sie Gleichgesinnte um sich schart. „In mir steckt immer noch das Rockkind, das seine Wut ins Mikro brüllt. Ich fände es aber komisch, an dieser Stelle stehen zu bleiben. Ich werde immer softer, achte mehr auf Zwischentöne“, sagt Catharina Boutari. Mit der Reihe „Session Tapes“ eröffnet sie sich seit 2017 die Freiheit, verstärkt musikalisch ungewohntes Terrain zu erkunden. Sie bleibt wach. Und die Welt hört staunend zu.

Live:
16.03.2019 Hamburg, Hebebühne
13.04.2019 Basthorst, Gut Basthorst
26.4.2019, Amsterdam, Session Tapes 4 Liverecordings
25.05.2019 Gummersbach, Gaststätte Jäger
17. oder 24.08.2019, Hamburg, Waldinselbühne

Web:
Website: www.puder-musik.com 
Facebook: www.facebook.com/pudergirl 
Instagram: www.instagram.com/pudergirl 
Youtube: www.youtube.com/catharinaboutari 
Bandcamp: www.puder.bandcamp.com  
Spotify: https://spoti.fi/2RFTDAH

Foto Credits: Annemone Taake

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JACK SAVORETTI „Singing to Strangers“ [Album]
VÖ: 15.03.19
Formate: Digital, CD, Vinyl Label: BMG
Vertrieb: ADA/Warner

Jack Savoretti kehrt mit seinem atemberaubenden neuen Studioalbum „Singing To Strangers“ zurück. Der Nachfolger der beiden mit Gold ausgezeichnenten „Written In Scars“ (2014) und „Sleep No More“ (2016) wurde von Cam Blackwood (George Ezra) produziert und erscheint bei BMG Records.

„Singing To Strangers“ wurde im Laufe dieses langen, heißen Sommers in Ennio Morricones Studio aufgenommen. Auf den elf Tracks ist Jacks gefeierte Liveband zu hören: die Gitarristen Pedro Vito und Sam Lewis, Bassist Sam Davies, Schlagzeuger Jesper Lind sowie Keyboarder und musikalischer Leiter Nikolai Torp. „Zum Glück befindet sich Morricones Studio im Keller einer großen Kirche, daher war es etwas kühler.“, lacht Jack. „Die Atmosphäre dort unten war essentiell und wurde besonders auf „Candlelight“ eingefangen. Der Song ist die Visitenkarte des Albums.“

Den Titeltrack erklärt der Sänger wie folgt: „Es ist mein Job, für Fremde zu singen. Damit habe ich fast mein ganzes Leben verbracht. Ich habe für Freunde, meine Familie und Fans gesungen. Die habe ich jedoch schon auf meiner Seite und ich kann gewissermaßen alles singen. Fremde hingegen müssen überzeugt und berührt werden, Du musst eine Verbindung zu ihnen aufbauen.“

Zu den Highlights auf dem Album zählen zwei ganz besondere Co-Schreiber: Der Text von „Touchy Situation“ wurde von niemand geringerem als Bob Dylan verfasst. Ein Bekannter von Jacks amerikanischem Manager besaß einige alte Dylan-Texte und dieser war damit einverstanden, dass Jack seine eigene Musik dazu schrieb. Das mag daran gelegen haben, dass Dylan Jacks Coverversion von „Nobody ‘Cept You“ auf „Written In Scars“ gehört hatte – ein Song, den Savoretti im Jackson Browne Studio entdeckt hatte.

Der zweite Song, „Music’s Too Sad Without You”, wurde von Kylie Minogue co-geschrieben. Er wurde in Venedig aufgenommen und erscheint als Liveversion auf dem Album. Wer das Album ab dem 23.11. vorbestellt, erhält den Song bereits vorab.

Ab April wird Jack Savoretti durch Europa touren und im Mai mehrere Zwischenstationen in Deutschland einlegen.
 
Jack Savoretti Live
03.05.19 Frankfurt, Batschkapp
04.05.19 München, Muffathalle
12.05.19 Berlin, Huxleys
14.05.19 Hamburg, Docks
15.05.19 Köln, Live Music Hall

Web:
Homepage: https://www.jacksavoretti.com/
Instagram: https://www.instagram.com/jacksavoretti/
Facebook: https://www.facebook.com/Jacksavoretti/
YouTube: https://www.youtube.com/user/jacksavoretti
Spotify: https://open.spotify.com/artist/7nC05zmJukRGYObQeRgg3x
Deezer: https://www.deezer.com/en/artist/16853

Foto Credits: Chris Floyd

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