Artist: QUERBEAT
Album: „Randale & Hurra“
VÖ: 12.10.18
Formate: Digital, CD
Label: Odeon
Vertrieb: Universal
Web: www.facebook.com/querbeatbrass
Web: www.querbeat.info

Command Q, Neustart mit Updates. Querbeat sind die ewigen Newcomer. Und dass, obwohl sie dieses Jahr ihr 18-jahriges Bandjubiläum begehen und ihre Volljährigkeit mit „Randale & Hurra“ feiern, als gäbe es kein Morgen. Gibt es aber, doch ihren Weg dahin kreieren sie in Echtzeit selber, und wir alle können dabei zusehen. Aber dazu später mehr.

Erst setzten sie ihren Pin auf der Landkarte – ihr ureigenes Kölner Vista Social Club verbruderte sie en passant mit der gesamten Musikszene des rheinischen Westens – aber sie selbst wussten vielleicht am wenigsten, wie diese Landkarte aussieht, auf der sie sich plötzlich befanden. Sie mussten ja spielen, und zu dem Zeitpunkt hatten die Schulfreunde bereits Hunderte an Auftritten unterm Gürtel.

Dann kam „Fettes Q“, ein groß erdachtes und groß umgesetztes Pop-Statement dieser Brassband aus Köln. Chance erkannt – Chance genutzt, erschufen Querbeat ein Riesen-Od das – selbst wäre es nach drei Monaten auf dem Grabbeltisch gelandet – einfach trotzdem keine Ruhe gegeben hatte. Denn dafür war es schlicht nicht gemacht. Und nun „Randale & Hurra“. In Amsterdam sollte dieses perfekt gelungene, spagatöse Unterfangen aus Riesen-Vision und Verpflichtung, Partyalarm und Sophistication, Rucksackreise und Writing-Session im poshen Studio-Loft entstehen. Brennende Bengalas und leuchtende Bildschirme, „Randale & Hurra“ im Turbo- Konzentrat eben. Natürlich kam alles anders, denn auf der Rückfahrt brannte der geliebte Bandbulli aus. Tuba, Laptops und entsprechend auch die Songs, alles weg. Es ist wie im Film: ein Notizblock konnte gerettet werden, und alles war wieder auf Anfang, Oldschool und Analog, Straßenmusik 2.0. Und schon wieder waren sie Newcomer.

Fast forward, inzwischen wurde zu “Nie Mehr Fastelovend“ geheiratet, nicht nur hundertmal. Und die Konzerte gingen weiter... wenn sie Straßenfeste spielen muss man inzwischen damit rechnen, dass alles lahmgelegt wird. Angesichts solch extremer Hypemomente wie dieses Jahr in ihrem Kiez, in der Südstadt, wurden in Köln die Sicherheitsvorkehrungen an eine etwas übertriebenere Art von Fan-Ansturm angeglichen. Das hat es vorher noch nie gegeben. Achja, und sie verkauften drei Abende in Folge das Palladium aus, Universal Music und der WDR machten daraus sofort eine DVD um wenigstens zu versuchen, das Live-Phänomen Querbeateinzufangen. Der WDR produzierte eine Doku über die Band, Telekom Street Gigs... aber das Q ist wild und frei und ging einfach auf Tour, mal gucken, was so geht. Das heißt, sie drehten München auf links, und in Hamburg schrieben sie ihren Namen groß... Festsaal Kreuzberg in Berlin, die Schweiz, Österreich, jene Landkartewuchs gewaltig an, dann folgten die Festivals: MS Dockville, Bochum Total, Juicy Beats, Parookaville & Summerjam. Und eh sie sich versahen, konnten sie auf eine ausverkaufte Tour zurückblicken und sind wie ein Konfetti- Tornado durch die Festivalsaison gerauscht. Sie waren Newcomer allerorts, mit Jahren über Jahren an Konzert- Erfahrung.

Command Q also definitiv, denn jetzt sagen wir so: die Wort-, Akkord- und Matratzensport-Artisten lassen ihren so-viel-more Release raus. Im Oktober hieß es „Randale & Hurra“, beim Dealer und beim Streamer. Es ist ihre quintessenzielle Bestandsaufnahme, wo sie im Moment stehen: genau dort, im Moment nämlich. Denn siehe da, sie sind Hybridwesen, versöhnen mindestens drei Generationen als die Band, auf die sich jeder einigen kann.
Hybridwesen aber auch, weil sie Falco und Fado, Delbruck und Kladow, den Barbarossaplatz oder den Bodensatz an der Oberbaumbrücke, alles als das Gleiche sehen. Hybridwesen, weil sie voll analoge Digitalisten sind, Superstars und Newcomer. Hybridwesen, weil sie in einer Großstadt leben, aber jeden kennen. Und jeder sie kennt. Man kann lange sinnieren, am Ende des Tages aber ist Querbeat der maximale Rave, das Excalibur der Eskalationskunst, das man schlicht live gesehen haben muss. Debüttieren schon wieder, nur diesmal auf Endstufe 2.

Randale & Hurra, plötzlich küssen alle alle, mehr Freaks braucht das Land, und keiner weiß, warum. In den Auberges der Welt, auf jeder Erasmus-Party – Mano-Negra-Songs auf der Nylonklampfe, leichte Klamotten – in den Provinzdiskos, in den kahlen kaputten Clubs, man schwelgt in der kollektiven Grobromantik: Komm, wir treten die Laternen aus, damit wir die Sterne sehen. Gelegentlich wird das Heimatkaff auch besucht, da wo sie jeden Kaugummi-Automaten und jeden artverwandten Akrobaten kennen, aber sie lassen die Kirche im Dorf. Und das darf ruhig verstanden werden. Die einen gockeln durch Laberländ, Querbeat sind einfach wild und frei, mal schauen wo man noch newcomen kann.

Hier ein weiteres Gedankenspiel: Was haben die Beatles, Comedian Harmonists und Querbeat gemeinsam?Odeon Schallplatten. Das geschichtsträchtige Label wurde eigens für das Q aus der bedeutungsschwangeren Gruft gehoben. Odeon in Neon, „Randale & Hurra“ eben. Alles auf neu also bei Querbeat, immer wieder, und wir können dabei in Echtzeit zusehen. Im Oktober 2018 rollt ihre bereits ausverkaufte „Kleinste Welttournee“ an, 2019 sieht natürlich wieder eine, naja, etwas übertriebenere Tour. Der Vorverkauf hat just begonnen, das große Theater. Nur dass dann wirklich niemand nirgendwo niemals mehr Newcomer sagen kann. Aber dazu später mehr.

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