BONOBO „Migration“

Artist: Bonobo
Titel: „Migration“
Album VÖ: 13.01.17
Formate: CD, Vinyl, Download, Stream
Label: Ninja Tune
Vertrieb: Rough Trade
 
Neue Musik von Simon Green aka Bonobo ist immer etwas Besonderes. Aber ein neues Album von ihm anzukündigen (dem ersten seit seinem 2013er "The North Borders"), sorgt für besonders viel Euphorie. Das meisterliche, gebieterische "Migration" ist Greens sechstes Album - ein Werk, mit dem er sich ein für alle Mal an der Spitze der elektronischen Musik verortet.
 
Der Lead Track "Kerala" war der erste Song, den Green für dieses Album aufnahm - wenn auch in einer etwas roheren Version - als er 2014 im Tourbus in den Staaten unterwegs war. Es ist sowohl klassische Bonobo-Musik als auch eine Weiterentwicklung: voller Arpeggios, überraschender Wendungen, Streichersätzen und Dancefloor-Rythmen. Die Musik baut sich langsam auf, bis zur Einführung eines Samples der RnB-Sängerin Brandy, das eine neue Ebene und Textur einbringt und dem Ganzen die Euphorie gibt, die Bonobo so unvergleichlich aufbauen kann. Regisseur des hypnotischen Videoclips - der ebenfalls heute veröffentlicht wird - ist Bison (/Jon Hopkins/London Grammar /Rosie Lowe). In diesem effektvollen Film bewegt sich die Bond-Darstellerin Gemma Arterton (Ein Quantum Trost, Prince Of Persia...) durch eine mysteriöse, seltsam verzerrte Realitität.
 
Bewegung (oder: Migration) ist für Simon Green eines der zentralen Themen diese Albums. Migration bedeutet für ihn in erster Linie "das Erforschen von Menschen und Räumen". Dann führt er aus: "Es ist spannend, zu sehen, wie eine Person Einflüsse von einem Teil der Welt an einen anderen Teil der Welt bringen und so wiederum diese neue Welt beeinflussen kann. Mit der Zeit entwickeln diese neuen Orte eine neue Identität." Und auch der Mensch verändert sich. Eben diese Veränderung und dieses Wachstum liegen Greens neuestem Werk zugrunde.
 
Das Thema der Migration sowie "die vergängliche Natur" dieser Platte spiegelt sich nicht nur in den Themen, sondern auch in den Gästen und quasi "Field-Recoring"- Aufnahmen wider. Michael Milosh etwa (Frontmann der Band Rhye aus Los Angeles) stammt ursprünglich aus Kanada, nahm jedoch seine bewegenden Vocals in einem Berliner Hotelzimmer auf. Green schuf indes auf einem Übersee-Flug die Struktur des Tracks. Nick Murphy (ehem. Chet Faker) wiederum stammt aus Australien, stieß aber aufgrund einer geteilten Liebe zur Disco-Musik hinzu und verlieh dem wahnsinnig gefühlvollen "No Reason" seine Stimme. Nicole Miglis von Hundred Waters bringt anschließend ihre wundervoll unaufdringliche Stimme im schimmernden "Surface" zum Vorschein, bevor zu guter Letzt die marokkanische Band Innov Gnawa aus New York ihre fantastischen, rauen Vocals zum housigen "Bambro Koyo Ganda" beisteuert. Mit einem Sampler ("auf höchst unprollige Manier") verarbeitet Green dezent weitere Außenaufnahmen in seinen raffinierten Produktionen, wie zum Beispiel einen Fahrstuhl in Hong Kong, Regen in Seattle, einen Wäschetrockner in Atlanta oder einen Sumpfboot-Motor aus New Orleans.
 
Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss, den Bonobos DJ-Shows, seine beliebten Output-DJ Residencies in New York und seine globale Club-Serie "Outlier" auf diesem Album hinterlassen haben, denn dort testete er seine Tracks gleichsam aus.
 
Die Landschaft um seine neue Heimat in Kalifornien bildet die Basis des Cover-Artworks, das von Neil Krug (Boards of Canada/Lana Del Rey) stammt. Alle abgebildeten Locations "befinden sich ganz in meiner Nähe", erzählt Green. "Teil des Schreibprozesses war es, diese Orte aufzusuchen und dort mit den Tracks zu leben, während ich sie schrieb. Für mich war das eine ganz neue Welt. Diese Landschaften erschienen mir schon fast außerirdisch, als befände ich mich auf dem Mars."
 
Dieses spektakuläre Cover-Artwork findet man übrigens auf gigantischen Murals in London und New York, die in letzten Tagen Stück für Stück entstanden und heute komplettiert wurden.
 
Neben Zeitgenossen wie Four Tet, Jon Hopkins oder Caribou, zählen Wiz Khalifa, Skrillex, Disclosure oder Warpaint zu Bonobos prominentesten Fans. Sein 2013er Album "The North Borders" erreichte im UK die Top 30 und katapultierte sich auf Platz #1 der elektronischen Charts, sowohl in den USA als auch im UK. Im Zuge dessen spielte sein 12-köpfiges Kollektiv weltweit über 175 Konzerte, darunter eine ausverkaufte Show im Londoner Alexandra Palace. Inzwischen verfügt Bobobo rund um den Globus über eine umfangreiche, loyale und engagierte Fanbase. Mehr als eine halbe Millionen verkaufte Alben und über 150 Millionen Spotify-Streams gehen auf sein Konto und sprechen Bände über die Erfolge, die sich dieser ruhige, bescheidene Mann erarbeitet hat. 
 
Dank "Migration" wird seine wunderschön raffinierte und gefühlsgeladene Musik in Kürze ein noch größeres Publikum erreichen. 
 
"Mein persönlichen Verständnis von Identität hat sich auf diesem Album und in der Auseinandersetzung mit dem Thema Migration manifestiert," erklärt Green. "Ist Heimat dort, wo man gerade ist oder dort, wo man herkommt, wenn man unterwegs ist?"
 
Album Tracklisting:
01. Migration
02. Break Apart (feat. Rhye)
03. Outlier
04. Grains
05. Second Sun
06. Surface (feat. Nicole Miglis)
07. Bambro Koyo Ganda (feat. Innov Gnawa) 
08. Kerala
09. Ontario
10. No Reason (feat. Nick Murphy) 
11. 7th Sevens
12. Figures
 
Live:
  
Web:
 
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