MEIKE SCHRADER
Das Grün in Deinen Augen [Album]

Artist: Meike Schrader
Titel: „Das Grün in Deinen Augen”
VÖ: 30.03.2012
Bestellnr.: LS0024
Formate: CD, Download
Label: Labelship
Vertrieb: Brokensilence
Website:
www.meikeschrader.de
Website:
www.labelship.de


Poesie ohne Wortgewalt, das ist der Schlüssel, mit dem Meike Schrader die Herzen ihrer Hörer weit öffnet. Mann fühlt sich angesprochen und Frau kann sich selbst erkennen. Es ist gewiss keine radiophile Alltags-Lyrik, die uns berieselt, sondern eine eingängige zeitgenössische Musik die durch facettenreiche Spielarten überzeugt. Mit Anleihen von Jazz und Chanson werden beim Publikum Emotionen geweckt. Meike Schrader meistert den schmalen Grat eines hohen musikalischen Anspruches an sich selbst – sie macht ihn zugänglich.

„... Und wir bleiben immer öfter stehen, denn im gehen lässt es sich nicht gut in die Augen sehen...“

- Die Textzeile aus dem Titelsong des Debütalbums „Das Grün in Deinen Augen“ lässt zugleich den Ausdruck der Musik als auch die Nuancen einer Künstler-Persönlichkeit erkennen. Meike Schrader verbindet gedichtete Texte mit berührenden Tönen und schafft damit Lieder von besonderer Harmonie.
Feminin aber nicht mädchenhaft, mal melancholisch und optimistisch, mal lebensbejahend und ernst. Anregungen die über Spaß und Entertainment hinausgehen und länger nachwirken als ein Konzertabend dauert oder eine CD läuft. 

Die 1977 in Hamburg geborene Pianistin lädt dazu ein, einfach mal Halt zu machen, bevor die Hektik des Alltags einen gefangen nimmt. Eigene Erlebnisse, humorvolle Betrachtungen Ihrer Umgebung und Gedanken zum menschlichen Dasein, fließen in ihre Texte ein – vorgetragen in Altstimme mit einer Portion  Désinvolture – raumfüllend, bezaubernd.
Die Gastmusiker auf dem Album, Knud Feddersen und Oliver Karstens an Schlagzeug und Kontrabass, versehen das wiederbelebte Genre des Liedermachens mit jazziger Spielfreude und eingängigem Fundament. Sie, sowie ihre Musiker an Trompete, Posaune, Klarinette, Violine und Cello, haben bereits in Bands wie Fettes Brot, Roger Cicero und Annett Louisan gezeigt, wie genre-übergreifende Arrangements funktionieren.

Besetzung:
Meike Schrader : Gesang, Klavier
Knud Feddersen: Schlagzeug
Oliver Karstens: Kontrabass

Stefan Maus: Klarinette
Sebastian Hoffmann: Posaune, Bassposaune
Gunnar Kockjoy: Trompete, Flügelhorn
Karsten Deutschmann: Violine, Bratsche
Anne Maren Falk: Cello


Meike Schrader legte den Grundstein für ihre Karriere mit 17, als sie Gesangsstunden nahm und ihr Lehrer die wichtigste Person in ihrem Leben wurde. Der Unterricht prägte neben ihrer Stimme aber auch ihre Konsequenz und führte zu der Entscheidung die Schule abzubrechen, um eine musikalische Ausbildung zu beginnen. Seit 1999 arbeitet sie erfolgreich in unterschiedlichen eigenen Projekten, lieh ihre Stimme aber auch bekannteren Kollegen wie Udo Lindenberg (Atlantic Affairs), Fettes Brot oder Nils Koppruch. Darüber hinaus initiiert sie mit zwei Kolleg_innen die monatliche Singer-Songwriter-Konzertreihe  „Sängerknaben & Sirenen“, die für Lebendigkeit innerhalb der Hamburger Musikszene sorgt und im Umfeld des Hamburger Gängeviertels jungen Singer –Songwritern aus aller Welt eine Bühne gibt. Nachdem sie sich mal solo, mal mit Band ein Konzertpublikum erspielt hat, konzentrierte sie sich 2010 verstärkt auf die Studioarbeit und veröffentlichte die EP „...mein Hafen“ im Eigenvertrieb, als Vorbote auf das nun vorliegende Album.

Meikes musikalische Neugier, ihr stilistisches Repertoire und Engagement bei unterschiedlichen Projekten, die Qualität, das Lernen und Lehren von Musik als fortwährenden Lebensbestandteil zu verstehen, sowie ihre eigenen Texte in deutscher Sprache, geben Aufschluss über Philosophie und Lifestyle einer selbstbewussten Künstlerin im Zeitverbund.

 „In der Musik sein, heißt für mich auch: anders sein. Deshalb gibt es neben ein paar handwerklichen Einflüssen etwa aus dem Jazz keine eindeutigen Wurzeln. Mich haben immer am meisten die Musiker beeindruckt, die sich getraut haben, ihren eigenen Weg zu gehen. Früher etwa die klavierspielende Frontfrau Tori Amos oder auch Rio Reiser, Tracy Chapman und Fiona Apple. Später vor allem Singer/Songwriter wie Ani di Franco, weil sie total rigoros abseits des Kommerz’ arbeitet und nicht jedem gefallen will.“

Ist man bereit, ein bisschen in sich hinein zu hören und möchte sich inspirieren lassen, liegt man hier goldrichtig und kann sich auf eine Begegnung mit dieser offenen und spannenden Musikerin freuen. Ganz im Zeichen ihres Lebensmottos: Begegnung bringt Veränderung, Veränderung ist Leben.


Meike Schrader über die Songs auf „Das Grün in deinen Augen“:

1. Sicherhalt
Ein Lied über Trennung und den Mut ins Unbekannte zu gehen und loszulassen.

2. Im Ring
Manchmal geht man offen in eine Begegnung und wird unverhofft Spielball und Projektionsfläche für andere – eine schmerzhafte Erfahrung. 

3. Utopia
Der Wunsch, die Hoffnung, das Versprechen einer utopischen Liebe, verbunden und doch frei.

4. Ach bitte
Eine Sache, die mich an mir und anderen gleichermaßen nervt: Zu glauben, man wüsste, wie es besser ginge. Ratschläge geben, anstelle von Zuhören.

5. Ein neuer Tag
Es geht um Trauer, Vergänglichkeit und die Erkenntnis, das aus allem etwas Neues entsteht, in dem das Vergangene bewahrt ist. Alles ist verbunden. Om.

6.. Kaffeehaussong
Eine letzte Ermutigung und letztlich auch Abrechnung mit einer Person, die in einer verfahrenen Beziehung vor allem lamentiert, anstatt sich den Konsequenzen zu stellen.

7. Hamburg, mein Hafen
Das Lied beschreibt für mich ein Lebensgefühl des „in keine Schublade passens“ und ist eine Aufforderung an meine geliebte Heimatstadt, mich und andere „Lebenskünstler_innen“ so anzunehmen.

8. Wiegenlied
Ein Lied über das „mir selbst im Weg stehen“, zuviel Grübeln und die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird.

9. Halt mich
Manchmal führt Streit dazu, dass man sich so sehr weit von einander entfernt, dass es nicht so leicht ist, den Schalter wieder umzulegen.

10. Das Grün in Deinen Augen
Ein Liebeslied über Begegnung, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, den Mut, sich einzulassen.
Nur wer immer wieder genau hinschaut, kann auch immer wieder Neues entdecken.
 
11. Die Geister, die ich rief
Wir schaffen uns unsere eigene Wirklichkeit, auch wenn wir häufig glauben, keinen Einfluss darauf zu haben. Wenn wir uns trauen, können wir unsere Welt gestalten.

Video:
Meike Schrader - Das Grün in Deinen Augen
www.youtube.com/watch?v=aglBLqINFqM

Web:
www.meikeschrader.de
www.facebook.com/meikeschradermusik
www.labelship.de

 

 

 

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